Knittlingen will 10,6 Hektar neuer Wohnbauflächen

26.04.2017

Planungsausschuss des Regionalverbandes Nordschwarzwald stimmt zu - Regionale Grünzuge werden angepasst

Der Sitzung ging ein Vor-Ort-Termin voraus. 
Der Sitzung ging ein Vor-Ort-Termin voraus.

Auch mit den Stimmen der CDU-Regionalräte votierte der Planungsausschuss des Regionalverbandes Nordschwarzwald heute für den Antrag der Stadt Knittlingen, regionale Grünzüge bei ihr so anzupassen, dass die Fauststadt zwei Neubaugebiete mit zusammen 10,6 Hektar ausweisen kann. Fraktionsvorsitzender Günter Bächle sagte, der Bedarf an zusätzlichem Wohnbauland sei nachgewiesen. der regionale Grünzuge werde zwar etwas reduziert, aber an anderer Stelle erweitert. Diese Kompensation müsse vertraglich gesichert werden, was der Ausschuss auch beschloss. Der Sitzung ging ein Vor-Ort-Termin voraus.

Aus der Sitzungsvorlage: "Die Stadt Knittlingen hat Bedarf nach Wohnbauflächen. Dazu soll der Flä-
chennutzungsplan aus dem Jahr 2006 fortgeschrieben und 10,6 ha Wohnbauflächen
neu aufgenommen werden. Der Bedarf wurde im Rahmen einer Bedarfsermittlung
nachgewiesen, so dass grundsätzlich der Umfang der Neudarstellungen
zur Deckung des Bedarfes bis zum Zieljahr 2030 mitgetragen
werden kann. Anhand einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie wurden
künftige Entwicklungsmöglichkeiten untersucht. Von ursprünglich drei möglichen
Standorten sind aufgrund festgestellter Eingriffe in ein Natura 2000 Gebiet
im Ergebnis noch zwei Bereiche für die wohnbauliche Entwicklung vorgesehen:
„Schafgarten“ (6,7 ha) und „Am Kalkofen“ (3,9 ha). Die Planungen
greifen teilweise in regionalplanerische Festlegungen ein."

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